"Dieses Kribbeln, darauf könnte ich nur sehr
schwer verzichten"
Interview mit
Kathrin Lange
Interview von
Hans Peter Roentgen (TeXtkraft)
Erstveröffentlichung im
Tempest
Kathrin
Lange war mehrere Jahre Chefredakteurin der Autorenzeitschrift "Federwelt".
Jetzt ist bei Kindler ihr Buch "Jägerin
der Zeit" erschienen.
Kathrin, "Jägerin der Zeit" ist dein erstes Buch bei einem
großen Verlag wie Kindler. Wie lange dauerte es, bis der Vertrag
stand? Hast du erst einen Agenten gesucht?
Vom ersten Tag der Recherche bis zur Zusage vergingen
ungefähr eineinhalb Jahre. Als ich mit der Arbeit anfing, war
ich schon länger bei einer Agentur unter Vertrag, aber die
Zusammenarbeit klappte nicht so gut. Also habe ich die Agentur
gewechselt, und mein neuer Agent hat dann relativ schnell Nägel
mit Köpfen gemacht. |
Gab es im Verlag dann noch mal ein Lektorat? Wie lange dauerte
das? Was war da der Schwerpunkt?
Natürlich! Zusammen mit meiner Lektorin habe ich erst inhaltlich
einiges umgeändert, Szenen umgestellt, unwichtige Nebenfiguren
rausgeworfen, aber auch noch neue Aspekte der Geschichte geschrieben und
sogar noch eine neue Figur erfunden. Danach folgte ein intensives
Feinlektorat. Das wir in ungefähr zwei Wochen harter Arbeit durchgezogen
haben, da uns der Drucktermin mächtig im Nacken saß. Alles in allem sind
für die beiden Lektoratsphasen drei Monate draufgegangen, wobei ich
allerdings nicht sagen kann, wie lange das Lektorat effektiv daran
gearbeitet hat und wie lange das Manuskript auf irgendeinem Schreibtisch
lag.
Welche Regeln muss man beachten, wenn man historische Romane
schreibt? Gibt es welche, die du dir selbst setzt? Hatte der Verlag
Vorgaben? Ich meine solche Sachen wie: Wenn eine neue Person auftritt,
sollte sie immer erst beschrieben werden.
Das Letztere zum Beispiel mache ich selten, zumindest was die
Hauptfiguren angeht, denn die sind bei mir meistens Perspektivträger,
und ein Blick in den Spiegel ist eben nicht die beste Methode, um sie zu
beschreiben. Ob es allgemeingültige Regeln für einen historischen Roman
gibt, kann ich dir nicht beantworten. Ich selbst möchte ein Buch
abliefern, das, neben aller Spannung und Unterhaltsamkeit, so korrekt
wie möglich daherkommt. Manchmal setze ich mir so banale Regeln wie: In
den nächsten zwei Wochen müssen jeden Tag drei Seiten aufs Papier.
Mir ist aufgefallen, dass Krimis meist eine sehr nüchterne Sprache
haben – vielleicht Dashiell Hammets Erbschaft? –, während historische
Romane mit vielen Beschreibungen arbeiten, oft auch mit viel mehr
Adjektiven, als es Schreibbücher empfehlen. Und viele, die sich der
"Hochliteratur" verschrieben haben, verwenden einen ganz eigenen Stil,
im Moment am liebsten a la Judith Hermann und anderer Fräuleinwunder.
Gibt es so was wie Moden in den Genres, an denen sich Autoren – bewusst
oder unbewusst – orientieren?
Die gibt es bestimmt, allerdings muss ich gestehen, dass ich sie sehr
wenig verfolge, dazu bin ich zu sehr mit meinen eigenen Stoffen
beschäftigt. Ich versuche, eine dem Thema angemessene Sprache zu finden,
und die kann sich von Projekt zu Projekt durchaus unterscheiden. An
einem Hardboiled-Krimi a la Hammett habe ich mich allerdings noch nicht
versucht. LeserInnen von historischen Romanen erwarten eine satte,
informationsreiche Sprache, die ihnen die historische Szenerie vor Augen
stellt. Wahrscheinlich ist das ein Grund für die ausgiebigere Verwendung
von Adjektiven in historischen Romanen.
In den Roman verwendest du häufig Flashbacks (Rückblenden). Du
lässt eine bekannte Person auftreten, und dann blendest du zurück, was
dieser vorher passiert ist. Ist das eine bewusste Technik oder einfach
dein Stil?
Am Anfang habe ich das unbewusst gemacht, bis mir klar wurde, dass es
eine Technik sein kann. Wenn ich ein neues Kapitel mit einem Hook, einem
Spannungselement, anfange, zieht das den Leser tiefer in die Geschichte,
als wenn ich in der richtigen chronologischen Reihenfolge erzähle.
"Rainald war die Überraschung anzusehen.", "Langsam, als laufe
etwas aus ihr heraus, wich die Farbe aus ihrem Gesicht. Sie presste die
Lippen zusammen, öffnete sie wieder, befeuchtete sie mit der
Zungenspitze." Beides Zitate aus deinem Buch. Das eine stellt einfach
ein Gefühl fest, das zweite lässt es den Leser erleben. Hast du die
beiden Methoden nach Gefühl verwendet? Oder bei der Korrektur bewusst
daran gearbeitet? Fordern Lektoren historischer Romane die eine oder
andere Form ein?
(schmunzelt) Ich habe mir schon häufiger gewünscht, einmal diese,
meine Meinung vertreten zu können: Nicht immer ist es sinnvoll, sich
sklavisch an Schreibregeln wie "Show, don't tell" zu halten.
<lacht> Also wie in der Medizin: Die Dosis macht das Gift?
Genau. Wusstest du eigentlich, dass das ein Spruch ist, der
Paracelsus zugeschrieben wird? Aber zurück zu deiner Frage.
Die von dir ausgesuchten Passagen sind ein gutes Beispiel für das,
was ich meine. Bei der ersten handelt es sich um eine Szene, in der der
Leser wichtige Informationen erhält. Hätte ich da eine längere
Beschreibung von Rainalds Mimik eingeschoben, wäre das unpassend gewesen
und hätte Zug aus der Geschichte genommen. Alexandra, die Rainalds
Überraschung wahrnimmt, ist in Gedanken bei den silentiarii und bei
ihren schlimmen Erinnerungen. Sie würde Rainalds Gesicht nicht im Detail
wahrnehmen, wohl aber die Tatsache, dass er erstaunt ist.
In der zweiten Szene, die aus Sophias Sicht geschrieben ist, haben
wir eine Perspektivträgerin, die mit einem sehr seltsamen Verhalten
ihrer beiden Gegenüber konfrontiert wird. Sie achtet genau auf
Kleinigkeiten in den Reaktionen der anderen. Hier passt also die längere
Beschreibung.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich beide Stellen nicht bewusst
geschrieben habe, sondern mir das Ganze erst jetzt, durch deine Frage,
klar geworden ist. Wenn ich also daraus einen Tipp ableiten sollte,
würde ich sagen: Öfter mal dem Bauchgefühl vertrauen und nicht der
starren Regel. Für den Veröffentlichungserfolg sind sowieso ganz andere
Kriterien wichtig.
Erstaunlich, dabei werden immer Stil und "Show, don't tell" als A
und O genannt, die die Chancen der Veröffentlichung definieren.
Ich weiß noch, dass ich ebenfalls sehr verblüfft war, als mir das ein
Agent auf einem Schreibseminar erklärt hat. Aber inzwischen decken sich
meine Erfahrungen mit seiner Aussage. Verlage suchen zuerst einmal nach
Autoren, die sie vermarkten können. Das bedeutet, wenn ein Autor
Bereitschaft signalisiert, sich mit Themen zu beschäftigen, die "der
Markt" will, kann das ein Fuß in der Tür sein. Bei mir war das das Genre
historischer Roman, und ich weiß, dass gerade hier noch immer
händeringend nach guten Autoren gesucht wird. Natürlich ist es von
Vorteil, wenn man darüber hinaus auch noch eine gute Schreibe hat, keine
Frage! Aber ich lese zum Beispiel gerade ein Buch, das mir erneut
beweist, dass das nicht zum absoluten Muss gehört. Die Autorin nenne ich
jetzt allerdings nicht.
Vorhin hast du davon gesprochen, dass man öfters seinem
Bauchgefühl trauen soll. Wie lange braucht man, um das richtig zu
entwickeln? Oder woran liegt es, dass viele Anfänger tatsächlich viel zu
oft behaupten, statt zu zeigen?
Ich würde sagen, das ist eine Frage der Erfahrung. Erfahrung, die man
sich nur durch zweierlei aneignen kann. Durchs Schreiben natürlich. Und
durchs Lesen. Sich immer wieder Bücher vorzunehmen, deren Autoren man
bewundert und deren Qualität man erreichen will, kann da viel helfen.
Eine Nummer kann ich dir nicht nennen, aber bei mir hat es Jahre
gedauert. Was nicht heißen soll, dass ich der Meinung bin, am Ziel zu
sein.
Deine Geschichte kann nur in der Zeit Kaiser Ottos III. spielen.
Der ganze Plot, die Differenzen über Geschichtsschreibung, über eine
neue Zeitrechnung, die in Konstantinopel eingeführt wird, die Scriptorii
mit ihren gedungenen Mördern, all das wäre um sagen wir: 1200 gar nicht
mehr denkbar gewesen.
Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Wendezeit in
vielerlei Hinsicht. Man muss sich vorstellen, dass die Ottonen nur
wenige Jahre zuvor noch eine Art Stammeshäuptlinge in der
nordeuropäischen Tiefebene waren. Um 1200 dann tauchte langsam eine ganz
neue Weise auf, die Welt zu sehen. Die ersten Universitäten entstanden,
die Menschen begannen, sich bei ihren Erklärungsversuchen der Welt auf
Beobachtungen und Experimente zu verlassen und weniger auf Autoritäten.
Und nicht zuletzt war das zwölfte Jahrhundert der Beginn der Spaltung
zwischen Religion und Wissenschaft, die bis dahin eine Einheit waren. –
Insofern hast du wahrscheinlich recht mit deiner Behauptung.
Ab 1100 gab es auch keinen byzantinischen Herrscher mehr, der
genügend Macht besaß, um eine derartige Kalenderreform durchzusetzen.
Möglich. Wirklich zerschlagen war das byzantinische Reich ja erst im
Jahr 1453, als Konstantinopel an die Türken fiel. Aber bereits ab 1056,
nach dem Ende des makedonischen Herrscherhauses, zerfiel das Reich
aufgrund innerer und äußerer Bedrohungen immer mehr.
"Jägerin der Zeit" handelt von der Zeit, wie man sie misst, wie
alt die Erde ist, wie Geschichtsjahre berechnet werden. Aber es spielt
um ca. 980. Erstaunlich, dass Zeit und Geschichte damals bereits so
wichtig waren. Die Stunde genau zu messen ist wichtig, damit die Mönche
ihre Stundengebete regelmäßig und zuverlässig beten können. Heute ein
eher alberner Grund, aber das führte zu der Entwicklung der Zeitmessung.
Fast sieht es so aus, als hätten im Mittelalter viel mehr technische
Erfindungen und wissenschaftliche Theorien ihren Ursprung, als man
gemeinhin glaubt.
Wir sehen heute mit einer gewissen Arroganz der Wissenden auf frühere
Zeiten, besonders auf das Mittelalter zurück. Damals machte man
Erfindungen, um Alltagsprobleme zu meistern, und das ist heute kein
bisschen anders. Die benediktinische Regel war ein Anreiz, sich mit der
Zeitmessung zu befassen, aber natürlich bei weitem nicht der einzige.
Astronomische Beobachtungen zum Beispiel brauchten eine zeitliche
Abstimmung. Dann später die aufkommende Seefahrt: Ich kann meinen
Standort auf dem Meer nur bestimmen, wenn ich weiß, wie spät es ist.
Andernfalls kann ich nämlich den Breitengrad nicht ausrechnen. Diese
Notwendigkeit war dann wiederum ein Grund für die Entwicklung von
mechanischen Uhren.
Die Wissenschaftler berechnen das Alter nach der Bibel und kommen
auf fast 6.000 Jahre. Leider differieren die Berechnungen um 275 Jahre.
Auch eine alberne Methode für heutige Leser. Heute ist das Alter der
Erde, das Alter des Weltalls immer noch ein Thema, nur befassen sich
jetzt Physiker damit.
Wir schauen von unserem "aufgeklärten", wissenschaftlichen Standpunkt
auf Leute, die in einer vorwissenschaftlichen Welt lebten. Dabei meine
ich Wissenschaft in dem Sinne, wie wir sie heute verstehen und wie sie
in ihrer frühesten Form von Männern wie Adelard von Bath oder Roger
Bacon praktiziert wurde. Forschung und Wissensdrang hat es im zehnten
Jahrhundert genauso gegeben wie heute, nur die Voraussetzungen, die die
Forscher vorfanden, waren ganz andere. Gerbert von Aurillac lebte in
einer Zeit, in der die Bibel die einzig anerkannte Autorität darstellte.
Nur langsam kamen wissenschaftliche Texte, hauptsächlich aus dem antiken
Griechenland, in den westlichen Raum und lehrten die Menschen, dass es
auch andere Sichtweisen gibt.
Wer weiß, vielleicht werden zukünftige Menschen schmunzelnd auf uns
zurückblicken und die Erfindung des Taschenrechners, nur um sich das
Rechnen zu erleichtern, als albern bezeichnen, weil längst
Quantencomputer erfunden und in die Gehirne implantiert sind, so dass
jeder Mensch eine Milliarde Rechenoperationen in der Sekunde durchführen
kann?
Und mal eine ketzerische Frage am Rande: Haben die heutigen Menschen
nicht nur eine Autorität gegen die andere eingetauscht? Ich meine, dass
es die Heisenberg’sche Unschärferelation gibt, kann ich als
Nichtmathematiker auch nur glauben oder nicht glauben.
... und seit der Aufklärung glauben wir an das Gesetz von Ursache
und Wirkung. Jetzt erklären uns die Quantenphysiker plötzlich, alles
Unsinn!
Plötzlich soll ich glauben, dass ein einzelnes (Licht-)Teilchen in
der Lage ist, gleichzeitig durch zwei verschiedene Schlitze in einer
Lochblende zu fliegen, weil mir die Interferenzen das nahe legen. Wenn
mir ein Physiker versucht, das zu erklären, glaube ich zeitweilig, es
verstanden zu haben, aber wenn ich es dann wiedergeben soll, scheitere
ich jedesmal kläglich. Da geht es mir genauso wie Augustinus, der
sinngemäß behauptet hat, er verstünde genau, was Zeit ist, bis zu dem
Moment, wo er es erklären soll. Also, für mich hat sich so vieles
wirklich nicht geändert!
Auch "Jägerin der Zeit" enthält eine Liebesgeschichte. War die von
vorneherein bei dir drin, oder kam sie später hinzu? Ist heute ein Roman
ohne Liebesgeschichte überhaupt denkbar?
Ich glaube, die meisten Leser, die sich einen historischen Roman
kaufen, wünschen sich auch eine Liebesgeschichte. Für mich selbst ist
sie ein Muss, wie ein Sahnehäubchen auf einem Stück Erdbeertorte.
"Jägerin der Zeit" bedient sich des Sachbuchs eines Wissenschaftlers,
der behauptet, dass es das frühe Mittelalter, die Jahrhunderte zwischen
ca 650 und 950, nicht gegeben hätte, dass das eine Erfindung gewesen
sei. "Das erfundene Mittelalter" heißt das Sachbuch. Selbst Kaiser Karl
gab es angeblich gar nicht.
Gut erkannt! "Das erfundene Mittelalter" und der Nachfolgeband "Wer
hat an der Uhr gedreht?" waren die Grundlage meiner Recherchen zu diesem
Thema. Und falls du jetzt wissen willst, ob ich daran glaube: Ich halte
es für möglich, aber ich erlaube mir kein Urteil darüber.
Man kann dein Buch ja auch lesen, selbst wenn man nicht daran
glaubt. Dann wäre es eine Alternativweltgeschichte, eine, in der die
drei Jahrhunderte tatsächlich gefälscht worden sind.
Alternativweltgeschichten gehören traditionell in die Fantasy. Wie
wichtig sind eigentlich diese Genregrenzen? Überall höre ich, dass man
sich strikt an ein Genre und dessen Gesetze halten solle.
Ich habe gerade ein interessantes Interview mit dem
Quantencomputer-Entwickler David Deutsch gelesen. Für den sind
Parallelwelten keine Fantasy, sondern knallharte Quantenphysik.
Ein Genre-Crossover zwischen Fantasy und historischem Roman wäre
dagegen für mich eher, wenn plötzlich eine Figur aus meiner Geschichte
magische Handlungen durchführen würde oder wenn auf einmal ein Drache
auf dem gegenüberliegenden Hausdach sitzt. Bei so was sind Lektoren
sehr, sehr pingelig, und das auch zu Recht, oder? Es entsteht leicht der
Eindruck, dass das fantastische Element als Ausflucht dient, weil der
Autor auf ehrlichem Weg nicht mehr weitergekommen ist. Und wenn es
anders ist, wenn der Autor das magische Element absichtlich eingefügt
hat, weil er zum Beispiel ein faustisches Thema bearbeitet, dann
unterstellt man ihm das trotzdem. Das ist die Crux, und ich empfinde sie
auch so hart.
Allerdings kann ich den Grund, der dahinter steht, recht gut
nachvollziehen, da ich selbst lange genug als Buchhändlerin gearbeitet
habe. Ein angehender Autor sollte sich ab und zu die folgende Szene vor
Augen halten: Ein Vertreter kommt in die Buchhandlung und preist das
Erstlingswerk eines Schriftstellers an. Buchhändler: "Und was ist das
für ein Genre?" (Übersetzung: In welche Säule muss ich das stellen?)
Vertreter: "Na ja, irgendwie ein bisschen Fantasy, aber auch
historischer Roman. Mit leichtem Belletristik-Einschlag." Buchhändler:
"Hm. Und der Autor ist völlig unbekannt?" (Übersetzung: Ich muss das
Buch also erst lesen, bevor ich meinen Kunden sagen kann: Das ist wie
Umberto Eco, Rebecca Gablé ...) Vertreter: "Ja, aber ..." Buchhändler:
"Okay, ich nehme 20 von dem neuen von Dan Brown."
Ich gebe zu, das lässt Buchhändler in keinem besonders guten Licht
erscheinen, aber ich weiß, wie hart der Job ist und wie wenig Zeit man
hat, sich wirklich in die Neuerscheinungen einzulesen.
Eines Tages wachst du mitten in der Nacht auf, ein wunderschöner
Elf steht neben deinem Bett und sagt: "Liebe Kathrin, du hast dich so um
die Zeit verdient gemacht, dafür hast du einen Wunsch für dein Schreiben
frei." Was wünschst du dir?
Erst mal freue ich mich über den wunderschönen Elf ... und dann
wünsche ich mir, dass das Gefühl, das ich heute beim Schreiben habe und
das ich nur mit dem Wort "Euphorie" umschreiben kann (ich hoffe, alle
Leser des Tempest wissen, wovon ich rede!), mir auch noch beim dritten,
beim zehnten oder vierzehnten Buch erhalten bleibt. Dieses Kribbeln,
darauf könnte ich nur sehr schwer verzichten.
Herzlichen Dank für das Interview.
Danke dir! Es hat Spaß gemacht.
Das Gespräch führte
Hans Peter Roentgen - Montségur dankt für die freundliche
Genehmigung! |