Montségur Autorenforum
                       


Thematisch

Agentur
  Agentur Schlück
  Rainer Wekwerth
  Schmidt & Abrahams
Akademie
  DLL (Treichel)
  DLL (Haslinger)
  Sibylle Knauss 
Autoren
  Alessandra Bernardi
  Guido Dieckmann
  Andreas Eschbach
  Rebecca Gablé
  Christoph Hardebusch
  Kathrin Lange
  Tom Liehr
  Christoph Lode
  Kai Meyer
  Titus Müller 1 / 2
  Selim Özdoğan
  Karin Slaughter
  Andreas Wilhelm
  Heike Wolf
  Juli Zeh
Lektorat
  Blanvalet / Limes
  LYX
  Piper
Lesungen
  Randomhouse
Presse / PR
  Blanvalet / Limes
  Buch-PR.de
Rezensionen
  Südpol-Redaktion
Schreibcoaches/Schreibkurse
  Hans Peter Roentgen
Verlage
  Autorenhaus
  Droemer Knaur
  Moments / area
  Uschtrin
  Wunderlich
Vereinigungen
  DeLiA
  HHAV
  VG Wort
  VS

Alphabetisch

Anja Arendt
Alessandra Bernardi
Kathrin Blum
Dr. Berit Böhm
Guido Dieckmann
Andreas Eschbach
Rebecca Gablé
Christoph Hardebusch
Josef Haslinger
Dominik Huber
Joachim Jessen
Rainer Just
Alexandra Klusmann
Sibylle Knauss
Dr. Thomas Köster
Kathrin Lange
Gino Leineweber
Tom Liehr
Christoph Lode
Rebecca Michéle
Kai Meyer
Titus Müller 1 / 2
Selim Özdoğan
Manfred Plinke
Hans Peter Roentgen
Natalja Schmidt
Karin Slaughter
Petra Sommer
Imre Török
Hans-Ulrich Treichel
Sandra Uschtrin
Friedel Wahren
Linda Walz
Isolde Wehr
Rainer Wekwerth
Andreas Wilhelm
Heike Wolf
Juli Zeh
 


"Es gibt kaum eine Literaturgattung, die ganz ohne Liebe auskommt"

Interview mit Rebecca Michéle
Autorenvereinigung DeLiA, 16.03.2006

Rebecca,

du bist nicht nur eine erfolgreiche Autorin, sondern auch Vorsitzende von DeLiA, einer Autorenvereinigung für Liebesroman-Autorinnen und -Autoren. Bevor wir uns über Liebesromane allgemeine, deine Bücher und deine Arbeit in der Vereinigung im Speziellen unterhalten, erzähl' doch einmal, wie du zum Romanschreiben gekommen bist.

Schon in jungen Jahren hatte ich zwei Leidenschaften: Lesen und Geschichte. In dem Alter, wenn andere Mädchen "Hanni und Nanni" lasen, habe ich Geschichtsbücher und Biografien von englischen Königen und Königinnen gelesen. Parallel habe ich über eine lebhafte Fantasie verfügt und bereits als Kind begonnen, mir Geschichten auszudenken und diese niederzuschreiben. Jahrelang natürlich nur für die Schublade, bis ich dann mit 18 begonnen habe, einige dieser Kurzgeschichten einzusenden. Einige wurden gedruckt, andere auch nicht. Erst 1989 hatte ich die Idee zu einem "richtigen" Roman, für dessen Fertigstellung ich aber fünf Jahre brauchte, weil ich nie daran gedacht habe, ihn tatsächlich zu veröffentlichen. Nun, 1995 habe ich das Manuskript dann tatsächlich eingeschickt, es wurde angenommen und die Entwicklung nahm seinen Lauf.

2003 ist DeLiA e.V. gegründet worden. Wie kam es dazu?

Im Herbst 2002 nahm meine liebe Kollegin Marte Cormann mit ein paar Autorinnen per Mail Kontakt auf, um eine Art virtuelle Interessengemeinschaft zu bilden. Wir alle schreiben im großen Feld des Liebesromans, und hatten vorher eigentlich kaum Kontakt zu anderen AutorInnen. Recht schnell wurde die Idee geboren, einen offiziellen Verein zu gründen, um uns untereinander zu vernetzen und das Ansehen des Liebesromans im deutschsprachigen Raum zu heben.

Wo genau sieht DeLiA Handlungsbedarf? Geht es in erster Linie um Erfahrungsaustausch, oder als Interessenvereinigung auch um besondere Ziele?

Neben dem Erfahrungsaustausch (wir helfen uns z.B. bei Recherchefragen, Schreibblockaden und teilen Freud und Leid miteinander), ist es das Ziel von Delia, den Liebesroman aus der Schublade "Schundliteratur", in der er immer noch gesteckt wird, herauszuholen. Im angloamerikanischen Sprachraum hat der LiRo einen viel höheren Stellenwert und ist dort eine anerkenne Literaturgattung. Im deutschsprachigen Raum gibt es immer noch AutorInnen, die sich vehement dagegen wehren, Liebesromane zu schreiben, wobei wir der Auffassung sind, alle Romane, durch deren Geschichte sich auch eine Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen (das muss nicht immer die klassische Mann-Frau-Geschichte sein), ein Liebesroman ist.

Zudem ist inzwischen der DeLiA Literaturpreis mit immerhin 1000,- Euro Preisgeld ins Leben gerufen worden. Wer kann sich hierfür bewerben, und wer sind die Juroren?

Es können alle Verlage und AutorInnen Romane einreichen, die 1. in dem jeweiligen Jahr, für das der Preis vergeben wird, in Erstausgabe erschienen ist, 2. der Roman muss in deutscher Sprache verfasst worden sein (keine Übersetzungen), 3. keine Storysammlungen mehrerer AutorInnen 4. und kein Druckkostenzuschussverlag oder BoD.

Die Jury besteht aus vier DeLiA-Mitgliedern, die jedes Jahr neu gewählt werden. Für das Jahr 2007 sind das: Heide John (Jury-Vorsitzende), Marte Cormann, Kerstin Gier (Siegerin der DeLiA 2005) und Rebecca Michéle (also meine Wenigkeit … smile …). Die Jurymitglieder sind von einer Teilnahme natürlich ausgeschlossen. Bei Interesse an einer Teilnahme findet man alle notwendigen Informationen auf der Homepage von DeLiA – www.delia-online.de

Du selbst bist nicht nur Mitlied bei DeLiA, sondern auch bei Quo Vadis, einer weiteren Autorenvereinigung, die sich auf historische Romane konzentriert. Gibt es zwischen beiden Vereinigungen eine Art Zusammenarbeit, oder handelt es sich hier nur um thematische Schnittmengen?

Eine offizielle Zusammenarbeit gibt es nicht, ich stehe allerdings in direktem Kontakt zu Eric Walz, dem Sprecher von Quo Vadis. Auch bei QV gibt es ein Jahrestreffen, und beide Vereinigungen können von einander lernen, was man anders und evt. besser machen könnte. Leider ist der Austausch unter den AutorInnen von QV nicht so hoch, wie bei DeLiA, was vielleicht daran liegt, dass AutorInnen von historischen Romanen laufend irgendwo zur Recherche unterwegs sind und weniger Zeit für einen Gedankenaustausch untereinander haben.

Auf welche Ergebnisse, oder Ereignisse, die sich aus der Zusammenarbeit mit anderen DeLiA-Autoren ergeben haben, bist du besonders stolz? Was ist erst durch DeLiA möglich geworden?

Bei der Gründung im Mai 2003 waren wir 12 Autorinnen, jetzt sind wir inzwischen 48! Das ist ein Ergebnis, auf das man in drei Jahren durchaus stolz sein kann. Durch DeLiA wurde es einigen Mitgliedern ermöglicht, Verlage und AgentInnen zu finden, weil hier ein Austausch stattfindet, wo und was gerade gefragt ist. Es kamen auch schon Verlage auf DeLiA zu, die Manuskripte zu speziellen Themen gesucht haben. So wurde einigen Mitgliedern der Einstieg in einen neuen Verlag ermöglicht.

Haben DeLiA-Mitglieder besondere Möglichkeiten, einen Verlag zu finden oder auf ihre Werke und Manuskripte aufmerksam zu machen?

Siehe auch Antwort auf Frage oben ... Wie die Besucherzahlen auf der DeLiA-Homepage zeigen, wird die Seite sehr frequentiert. Da jedes Mitglied auch eine eigene DeLiA-Mail-Adresse hat, kommt es häufig vor, dass über diese Adresse Kontakt von Verlagen aufgenommen wird. Die Werbung, die jedes Mitglied auf seiner eigenen Seite machen kann, ist auch nicht zu unterschätzen. Zudem geben wir alle zwei Monate einen Infobrief heraus (derzeit ca. 150 Abonnenten), in dem auf Neuerscheinungen der Mitglieder aufmerksam gemacht wird. Der Infobrief ist kostenlos, unverbindlich und kann über die Homepage bestellt und jederzeit wieder abbestellt werden.

Wie sehen die Aufnahmekriterien der Autorenvereinigung aus? Kann jeder mitmachen? Und soll überhaupt jeder mitmachen? Was sollte ein Autor mitbringen, der bei DeLiA aktiv werden möchte?

Wir freuen uns natürlich über jedes neue Mitglied … smile … Aber es sind einige Kriterien zu beachten:
1. Mitglied bei DeLiA kann werden, wer mindestens einen Roman oder drei Heftromane in einem kommerziellen Verlag veröffentlich hat (kein DKZ, kein BoD).
2. Die Werke müssen in deutscher Sprache verfasst worden sein.

Neben den Aufnahmekriterien freuen wir uns natürlich über AutorInnen, die sich in das Vereinsleben einbringen. Das heißt nicht unbedingt, dass man täglich und über jedes Thema auf unseren virtuellen Marktplatz mitklönen muss, aber ein Verein lebt von der Einbringung der einzelnen Mitglieder. Natürlich haben wir auch "stillere" Mitglieder, die sich nur ab und zu melden, auch das ist in Ordnung. Wie oft man sich beteiligt, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.

AutorInnen die noch nicht veröffentlich haben, VerlegerInnen, AgentInnen, LeserInnen oder überhaupt alle, die sich für das Genre interessieren, begrüßen wir gerne als Fördermitglieder. Auch hier gibt es eine Mailingliste, über die man sich austauschen kann und F-Mitglieder werden selbstverständlich zu allen Veranstaltungen von DeLiA eingeladen.

Wie nicht anders zu erwarten, finden sich unter den Mitgliedern mehr Frauen als Männern. Liegt das lediglich am unterschiedlichen Kommunikationsbedürfnis, oder ist es so, dass mehr Frauen Liebesromane schreiben?

Ich habe jetzt keine Statistik vorliegen, wie hoch der prozentuale Anteil von "liebesromanschreibenden Männern" im deutschsprachigen Raum ist. Bekannt ist allerdings, dass es viele Männer gibt, die unter weiblichen Pseudonymen Liebesromane schreiben (das kommt besonders häufig im Bereich Heftroman vor). Meine persönliche Meinung ist, dass Männer weniger den Wunsch verspüren, sich gegenseitig auszutauschen. Das ist ja ein altbekanntes Thema ... lächel ... Männer verschließen sich auch eher der Tatsache, Liebesromane zu schreiben. Wir sind aber guter Hoffnung, dass die Emanzipation der Männer auf diesem Gebiet fortschreiten wird!

Wenn man "Liebesroman" hört, kann man sich zunächst ganz viel vorstellen. Angefangen von Cora-Heften, über Heimatromane, bis zu historischen Wälzern, Fantasy oder ganz realen Geschichten. Sowohl Marion Zimmer Bradley, als auch Diana Gabaldon und Nicolas Sparks könnten als Liebesroman-Autoren betrachtet werden. Wie ist das Eigenverständnis von DeLiA?

Ja, der Bereich Liebesroman ist wirklich sehr, sehr vielfältig! Welterfolge von Werken wie "Vom Winde verweht, "Love Story, "Rebecca" und ganz besonders "Romeo und Julia" sind alles Liebesromane. Wie bereits erwähnt, sieht DeLiA alles als Liebesroman an, in dem es in irgendeiner Form um das vielfältige Thema der Liebe geht. Das kann Eltern-Kind-Liebe, die Liebe zu Tieren und natürlich auch gleichgeschlechtliche Liebe sein.

Wie ist es um Liebesromane allgemein bestellt? Gibt es hier überhaupt ein abgrenzbares Genre, und verändert sich die Akzeptanz? Gibt es Trends?

Es ist Tatsache, dass der Markt von Liebesromanen nicht nur beständig ist, sondern stetig ansteigt. In einer Welt, in der es immer hektischer und unpersönlicher wird, ist der Wunsch vorhanden, sich in der Freizeit bei einem Buch zu entspannen. Es ist allerdings bei Liebesromanen ähnlich wie bei McDonalds – keiner geht hin, aber die Restaurants sind immer voll. Du verstehst, was ich meine?

Eben um dieses Denken zu verändern, hat sich DeLiA zusammengefunden. Unsere große Hoffnung ist, dass die Leser stolz darauf sind, in ihren Bücherregalen Liebesromane stehen zu haben, und nicht nur Werke von Schriftstellern, die zwar von Literaturkritikern anerkannt und hoch gelobt werden, in die die Leser aber nie einen Blick hineingeworfen haben. Und wenn, dann nur einmal und nie wieder ...

Nein, ich würde Liebesromane nicht unbedingt in gewisse Genres einteilen. Wie oben bereits erwähnt, gibt es kaum eine Literaturgattung, die ganz ohne Liebe auskommt, selbst in vielen Krimis lassen sich Liebesgeschichten finden.

Kann man Regeln aufstellen, was Leser von Liebesromanen erwarten? Muss es ein Happy End sein, muss es Sex geben, usw., und andersherum: Gibt es Dinge, die man keinesfalls einbringen sollte?

Das ist eher seine Sache von Verlagen als von Autoren und Lesern. Es gibt Verlage, die ganz genau Vorstellungen haben, was in einem Liebesroman gehört und was nicht. Bei Lesern sind (zum Glück!) die Geschmäcker verschieden, und wir AutorInnen versuchen, alle Wünsche und Vorstellungen abzudecken. Oben habe ich ein paar Klassiker der (Liebesroman-)Literatur erwähnt – alles Werke ohne klassisches Happy-End, aber trotzdem von den Lesern geliebt. Keinesfalls gewünscht sind natürlich alle Gewaltverherrlichungen und rechtsradikale Themen. Aber das bezieht sich nicht nur auf Liebesromane, sondern auf alle Literaturgattungen.

Zurück zu dir: Wie bekommst du die Arbeit als Vorsitzende und das Schreiben zeitlich unter einen Hut? Kommst du nicht in Terminkonflikte?

Bevor man ein solches "Amt" übernimmt, überlegt man sich schon genau, ob man seiner Aufgabe auch gerecht werden kann. Nun, ich habe mit Petra Last (Vizepräsidentin), Hilke Müller (Schatzmeisterin) und Lothar Gräner (Schriftführer) ein tolles Team zur Seite. Im Hintergrund wirken viele andere Delias engagiert wird, z.B. in der Pressestelle, die Betreuung der Homepage oder beim Infobrief. Natürlich muss jeder Verein einen "offiziellen" Vorstand haben, aber wie Delias sehen uns als Team an, das Hand-in-Hand arbeitet, denn nur gemeinsam sind wir stark und können etwas erreichen.

Vor Großveranstaltungen, wie z.B. die Liebesromantage (die jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfinden), kommt es schon vor, dass ich sechs bis acht Stunden täglich für DeLiA tätig werde. Da man das aber in Regel vorher weiß, ist es eine Sache der Organisation, um dem Verein und meiner Arbeit zu gleichen Teilen gerecht zu werden.

Hast du besondere Pläne für DeLiA für das nächste Jahr oder die nächsten Jahre?

Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Verbreitung der Tatsache, dass auch deutschsprachige AutorInnen gute Liebesromane schreiben können und auf der Präsenz in den Medien, die im letzten Jahr deutlich zugenommen hat. Der wichtigste Punkt sind hier die "Liebesromanetage", und die Verleihung des Literaturpreises. Jeder Autor und jede Autorin weiß, dass Werbung das A und O für Verkäufe der Werke sind. Hier hege ich Pläne, wie man die Mitglieder noch mehr der Öffentlichkeit präsentieren könnte, möchte darüber aber noch nichts verraten.

Du bist schon eine ganze Zeit in der Branche und im Genre unterwegs. Wenn du ein paar Jahre in die Zukunft siehst, was denkst du, wird sich für Liebesromanautoren ändern, worauf werden sie sich einstellen müssen?

Ich glaube, die Entwicklung auf dem Buchmarkt ist nicht nur ein Thema, was Liebesroman-AutorInnen angeht. Ich mache mir schon Gedanken, ob es in zehn oder zwanzig Jahre überhaupt noch Menschen gibt, die ein gedrucktes Buch in den Händen halten und es lesen. Hörbücher sind auf dem Vormarsch. Offenbar hat jeder immer weniger Zeit, so "liest" man eben neben dem Autofahren, Putzen, Bügeln usw., um ja nicht zuviel von der kostbaren Freizeit zu verschenken. Für mich persönlich ist das eine schreckliche Vorstellung, denn es gibt doch nichts Schöneres, als sich mit einem Buch in einen stillen Winkel zurückzuziehen.

Auch das Internet ist nicht zu unterschätzen. Die Musikbranche kämpft ja schon mit dem Problem der Downloads, ein Thema, welches auch im Bereich Buch brisant werden wird. Trotzdem glaube ich fest daran, dass es auch in der Zukunft genügend Menschen geben wird, die sich durch wunderbare Geschichten angesprochen fühlen.

Und zuletzt: Hast einen besonderen Ratschlag oder eine Weisheit, die du neuen Autoren - insbesondere auch Liebesromanautoren - mit auf den Weg geben möchtest?

Aus eigener Erfahrung gebe ich "Jungautoren" gerne drei Ratschläge:
1. Schreibt, was euch am Herzen liegt! Verbiegt euch nicht, und versucht nicht krampfhaft, irgendeinem Trend zu folgen, denn bis euer Roman fertig ist, könnte der Trend wieder vorbei sein. Bleibt euch und euren Wünschen und Vorstellungen treu.
2. Seht eure Arbeit positiv an, auch wenn ihr Absagen bekommt. Es gibt zahlreiche Beispiele von Beststellerautoren, die ihre Wände mit Ablehnungsschreiben von Verlagen tapezieren könnten. Schreiben und Veröffentlichen bedeutet eine gewisse Zähigkeit und manchmal auch ganz, ganz viel Geduld.
3. Seid konsequent, zuverlässig und auch kompromissbereit, wenn ihr veröffentlichen wollt! Man kann durchaus Kompromisse mit Agenten und/oder Verlegern schließen, ohne seine eigenen Ziele und Wünsche zu verleugnen. Ich kenne die Aussagen von einigen Lektoren, die Zuverlässigkeit (neben Talent natürlich!) als höchstes Gut bei Autoren schätzen, und sich sehr schnell von welchen trennen, die sich nicht an Termine oder sonstige Absprachen halten.

Rebecca, danke für das Gespräch!

Das Gespräch führte Andreas Wilhelm